Verhaltensberatung

Auf der Seite Was ist Tierpsychologie? haben Sie bereits erfahren, worauf die Grundsätze der Tierpsychologie und damit auf der Verhaltensberatung beruhen. Noch einmal kurz zusammengefasst: Die Tierpsychologie versucht die Ursachen der Verhaltensauffälligkeit(en) zu erkennen, die Welt aus der Perspektive des Tieres zu verstehen und ihnen dadurch ein besseres Leben zu verschaffen, indem ihre Probleme ganzheitlich gelöst werden.

Ich führe Verhaltensberatungen folgender tierischer Familienmitglieder durch:
Doch wie läuft die Verhaltensberatung nun eigentlich ab?


Ablauf der Verhaltensberatung

Schritt 1
Nach der ersten Kontaktaufnahme findet das Erstgespräch telefonisch oder wahlweise per E-Mail/WhatsApp statt. In diesem Erstgespräch erläutern Sie mir die Verhaltensauffälligkeit(en), die Ihnen bei Ihrem Tier aufgefallen sind. Außerdem wird das weitere Vorgehen besprochen. Sie bekommen anschließend einen auf die Verhaltensauffälligkeit(en) Ihres Tieres abgestimmten Anamnesebogen zugeschickt, den bitte alle Bezugspersonen des Tieres möglichst ausführlich ausfüllen sollten. Warum alle Bezugspersonen? Weil die verschiedenen Bezugspersonen manchmal eine unterschiedliche Sichtweise auf bestimmte Aspekte im Umgang mit dem Tier haben. Dadurch erhalte ich bereits einen guten Überblick über die Situation.

Schritt 2
Nun beginnt ein Hauptteil meiner Arbeit, nämlich die Auswertung der Anamnesebögen, die Sie mir zurückgeschickt haben. Diese Auswertung kann je nach Umfang und Anzahl der Verhaltensauffälligkeiten einige Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend werde ich mit Ihnen einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um mir die Gebenheiten bei Ihnen Zuhause anzuschauen und das Verhalten Ihres Tieres und Ihren und den Umgang Ihrer Familie mit dem Tier "live" zu beobachten. Sollte(n) die Verhaltensauffälligkeit(en) z. B. bei einem Hund bei den Spaziergängen bestehen, so steht auch ein gemeinsamer Spaziergang mit Ihnen und Ihrem Tier auf dem Programm. Zum Abschluss dieses ersten Vor-Ort-Termins erhalten Sie von mir bereits einige Trainingsmaßnahmen, die Sie direkt umsetzen sollten.

Schritt 3
Sie erhalten von mir einen schriftlichen individuell ausgearbeiteten Therapieplan. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass nicht ich mit Ihrem Tier arbeite, sondern Sie als "Co-Therapeut" fungieren. Sie leben mit Ihrem Tier zusammen und kennen es am allerbesten. Meine Aufgabe als Tierpsychologin ist es, die Ursache(n) der Verhaltensauffälligkeit(en) zu erkennen, Ihre Aufgabe ist es, unter meiner Anleitung mit Ihrem Tier zu trainieren/arbeiten. Teil des Therapieplans ist eine erste Zeit-Prognose, die je nach Schwere der Verhaltensauffälligkeit(en) einige Wochen betragen kann. Bitte lassen Sie sich davon nicht entmutigen.

Schritt 4
In regelmäßigen, mit Ihnen abgestimmten Zeitabständen finden telefonische oder schriftliche (E-Mail/WhatsApp) Rücksprachen statt, um über den Trainingsverlauf zu sprechen und ggf. Anpassungen vorzunehmen. Auch weitere Vor-Ort-Termine sind auf Wunsch möglich. Wichtig für den Erfolg der Verhaltenstherapie ist die konsequente Umsetzung der im Therapieplan aufgeführten Maßnahmen. Konsequent bedeutet, dass alle Bezugspersonen, die das Tier betreuen, die Maßnahmen umsetzen (z. B. Maßnahmen bei Spaziergängen mit dem Hund werden nicht nur von Herrn X. umgesetzt, sondern auch zwingend von Frau X.).

Schritt 5
Nach der prognostizierten Therapiezeit findet eine Erfolgskontrolle statt. Diese kann entweder telefonisch, schriftlich (E-Mail/WhatsApp) oder auch als Vor-Ort-Termin stattfinden. Die Erfolgskontrolle sollte die Verhaltenstherapie bestenfalls erfolgreich abschließen.

Ich freue mich darauf, Ihnen und Ihrem tierischen Familienmitglied zur Seite zu stehen.

Kontaktieren Sie mich gerne.