Über mich


Das bin ich - Daniela - zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Chihuahuas.

Wir wohnen in Rheine, einem kleinen Städtchen am nördlichen Rand von Nordrhein-Westfalen.

Tiere spielten in meinem Leben schon immer eine große Rolle. Als Kinder bekamen meine beiden Brüder und ich zuerst Hamster, dann Meerschweinchen. Mit ca. 5 Jahren lernte ich reiten und war bis zum Beginn der Pubertät ein typisches Pferdemädchen. Mit ca. 14 Jahren - Pferde waren da schon nicht mehr so interessant - "erbettelte" ich mir meinen ersten Hund Rambo.

Es wurden gerade bei den Kleinsäugern viele Fehler gemacht, vor allem bei der Haltung. Damals in den 80er Jahren war dies "normal" und es gab wenige Anlaufstellen, um sich richtig zu informieren. Die Haustiere von Freunden wurden genauso gehalten, also war das anscheinend alles richtig so. Wenn ich nun in Gedanken Revue passieren lasse, wie unsere Hamster und Meerschweinchen (diese zumindest zu Zweit) damals leben mussten, wird mir ganz anders...

Unser erster Familienhund Rambo stammte von irgendwelchen Leuten vom Land und wir hatten ihn als Welpen für 50 DM gekauft. Durch einige Hundebücher hatten wir uns vorab informiert und unser Rambo wurde zu so einem tollen Familienhund, wie man ihn sich nur wünschen konnte. Er ließ alles mit sich machen, war gutmütig und gelehrig, kannte alle Familienmitglieder und Spielzeuge beim Namen und machte uns allen große Freude. Er gehörte zur Familie! Dennoch wurden auch hier Fehler gemacht. Rambo zog so dermaßen an der Leine, dass meine Lust auf Gassigänge verging und mein Vater dies übernahm. "Sitz" wurde z. B. beigebracht, indem sein Hinterteil heruntergedrückt wurde. Aus heutiger Sicht würde ich wiederum vieles anders machen.

Nach dem Abitur begann ich mein Biologie-Studium. Auch hier spiegelte sich meine Begeisterung für die Natur und das Leben mit all seinen Facetten wider. Ich besuchte unter anderem Vorlesungen zu Evolution, Verhaltensbiologie, Tier- und Pflanzenphysiologie und schloss mein Studium mit einem sehr guten Abschluss und den Hauptfächern Mikrobiologie, Genetik und Physiologie ab.

Während des Studiums (und ein paar Jahre nach Rambos Tod) zog Tico bei mir in meine Studentenwohnung ein. Er war ein Chihuahua-Mops-Mix, stammte aus dem Tierschutz und war ein spanischer Straßenhund. Tico war unkompliziert, von Anfang an stubenrein, lief super an der Leine, war gelehrig und ein verschmuster Kerl, den ich überall mit hin nahm. Er war unglaublich pflegeleicht, konnte jedoch nicht alleine bleiben... Das Training gestaltete sich schwierig, da er letztendlich auch nie wirklich alleine sein musste. Es war fast immer jemand da.

Nach dem Studium begann ich ein 3-monatiges Praktikum in einem Mikrobiologischen Labor. Tico blieb während dieser Zeit bei meinen Eltern und ich sah ihn jedes Wochenende, wenn ich nach Hause fuhr. Nach dem Praktikum wurde ich direkt in meine erste Festanstellung übernommen. Zu dem damaligen Zeitpunkt einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen war nicht möglich und 8 Stunden alleine lassen war undenkbar. Also ließ ich Tico bei meinen Eltern, auch wenn es mir unglaublich schwer fiel. Aber ich wusste, dass meine Eltern ihn liebten, er nie allein war und er dort ein ganz tolles Zuhause hatte.

Später, als sich meine Arbeit in dem Mikrobiologischen Labor immer mehr ins Büro verlagerte und der Wunsch nach einem eigenen Hund wieder so groß wurde, sprach ich mit meinem damaligen Arbeitgeber und er gab mir die schriftliche Erlaubnis, meinen zukünftigen Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen. Perfekt! Tico konnte ich meinen Eltern natürlich nicht mehr wegnehmen, also schaute ich mich wieder auf Tierschutzseiten um. Ein Hund aus dem Tierschutz war für mich selbstverständlich und bei Tico hatte ja alles geklappt und er war "super easy" im Umgang gewesen, also machte ich mir bezüglich eines Tierschutzhundes nicht wirklich viele Gedanken.

Im September 2013 zog der kleine Sammi bei mir ein, ein reinrassiger wildfarbener Chihuahuarüde aus Spanien. Sammi war quasi vom ersten Tag an mein Seelentier, mein ein und alles! Er war jedoch ein total verängstiger, stark traumatisierter kleiner Mann, der in seiner Sozialisierungsphase vermutlich keine oder fast ausschließlich negative Erfahrungen gemacht hatte und der mich manchmal an meine Grenzen brachte. Mit unglaublich viel Geduld und Einfühlungsvermögen und viel Internetrecherche war es mir gelungen, dass Sammi nach und nach Zutrauen fasste und sich den Umständen entsprechend gut entwickelte. Ich war jedoch die einzige Person, zu der er wirklich Vertrauen hatte, kaum jemand anderes (außer mein Mann und meine Mutter) kam an ihn heran. Im Juni 2024 ist er mit fast 16 Jahren in meinen Armen eingeschlafen (buchstäblich) und ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ich brauchte eine ganze Zeit, um diesen Verlust einigermaßen zu verkraften. Mein Mann und ich beschlossen, dass es ohne Hund einfach nicht geht. Im Mai 2025 zog der kleine 8 Monate alte Milky ("Little Limit from the Voice of Heart") zu uns, Anfang September die fast 2 Jahre alte Quani ("Joyful Aquana from the Voice of Heart"). Unsere Familie ist nun komplett und natürlich haben wir selbst auch ein paar "Verhaltensbaustellen", an denen wir aktiv arbeiten...